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28.08.2017

Das Dammer Stadtmuseum besteht seit 25 Jahren

Mit einem Festakt in der Scheune Leiber feierten der Heimat- und Verschönerungsverein „Oldenburgische Schweiz“ und die Stadt Damme am vergangenen Freitag das 25-jährige Bestehen des Dammer Stadtmuseums.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Ruth Bresser hatte die Gäste zunächst begrüßt. In ihrer Ansprache war sie der Frage nachgegangen, warum eine Stadt wie Damme ein Museum braucht. Sie stellte fest, dass der Betrieb eines Museums zwar einen erheblichen Aufwand bedeutet, aber dank vieler Helfer, die sich ehrenamtlich engagieren, sei es eine über 25 Jahre erfolgreich geführte Einrichtung.

Stefan Schute, Vizepräsident des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland, erklärte, dass gerade für Neubürger einer Stadt ein Museum wie das Stadtmuseum Damme ein erster Ort sein kann, an dem sich die Menschen mit ihrer neuen Heimat auseinandersetzen können. Es sei eine gute Entscheidung der Stadt gewesen, vor 25 Jahren das Bahnhofsgebäude als Standort eines Museums an den Heimatverein zu übergeben. Die Museumslandschaft habe dadurch eine große Bereicherung erfahren.

Wolfgang Friemerding, der das Museum seit Beginn leitet, hielt in seiner Rede Rückschau auf die geleistete Arbeit und würdigte die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich im Stadtmuseum engagieren. Sein Dank galt auch den Sponsoren, die das Museum finanziell unterstützen.

Dr. Jürgen Kessel, Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins, ehrte schließlich einige Personen. Die Verdienste von Albert Enneking, Jürgen Arlt, Paul Schmiesing, Dr. Eberhard Reich und Franz-Josef Gößling würdigte er besonders.

Musikalisch wurde der Festakt vom Ensemble „Dammer Getöse“ unter der Leitung von Thomas Aldenhoff begleitet.